Ein klassisches erstes Spiel nach der Winterpause

Wertvollste SVF-Spielerin im ersten Spiel des Jahres: Ella Rohde Foto: Günter Schmid

Mit einem 3:1-Sieg gegen die TG Bad Waldsee gelingt den Regionalliga-Volleyballerinnen des SV Fellbach ein erfolgreicher Start in die zweite Saisonphase.

Die Regionalliga-Volleyballerinnen des SV Fellbach sind am vergangenen Sonntag erfolgreich ins neue Kalenderjahr gestartet. Im Heimspiel besiegte das Team das Liga-Schlusslicht TG Bad Waldsee mit 3:1 nach Sätzen (25:14, 15:25, 25:20, 25:22) und machte damit die 2:3-Hinspielniederlage beim Saisonauftakt Anfang Oktober wett. „Das war ein klassisches erstes Spiel nach der Winterpause. Man hat gemerkt, dass die Vorbereitungszeit kurz war und die Eingespieltheit noch gefehlt hat“, sagt der Trainer Jonas Hanenberg. Zwar hatte sich der SVF-Verbund zuvor dreimal zum Training getroffen, zum Auftakt am 5. Januar waren aber gerade einmal sechs Spielerinnen da.

Mit dem Erfolg – und dank der Ergebnisse der Konkurrenz – sind die Fellbacherinnen auf den zweiten Platz geklettert. Allerdings trennen die Teams vom ersten bis zum fünften Rang lediglich vier Punkte. Die VSG Ettlingen/Rüppurr führt die Liga mit 24 Zählern an, danach folgen der SV Fellbach, der TV Rottenburg und der TV Bretten mit jeweils 21 Zählern. Fünfter ist der FV Tübinger Modell mit 20 Punkten. Wobei der Spitzenreiter sowie der SV Fellbach ein Spiel weniger absolviert haben.

Trotz der nicht gerade optimalen Vorbereitung dominierten die Fellbacherinnen am Sonntag zunächst den ersten Satz mit 25:14. „Wir hatten eine gute Struktur und haben saubere Bälle gespielt“, sagt Hanenberg. Davon war dann im zweiten Durchgang nicht mehr viel zu sehen. Trotz drei perfekter Annahmen lagen die Gastgeberinnen mit 0:4 hinten. In der Folge unterliefen ihnen viel zu viele Fehler, sodass der Satz mit 25:15 ähnlich souverän an die Gäste ging, die in Miriam Schäfer ihre wertvollste Spielerin hatten. „Sie hat nach ihrer Einwechslung die Annahme stabilisiert und ein anderes Spiel reingebracht“, begründet Hanenberg seine Wahl.

Im dritten und vierten Satz hat der SVF-Coach dann sein Personal umgestellt und immer wieder Wechsel vorgenommen, die dann auch für neue Impulse gesorgt haben. Auch wenn die Ergebnisse nicht sehr deutlich waren, so hat der SVF die beiden Sätze doch relativ sicher zu Ende gebracht. Zur wertvollsten Spielerin aufseiten des SVF wurde Ella Rohde gewählt, die am Sonntag vor allem die Annahme stabilisiert hat.

Das nächste Spiel bestreiten die Fellbacherinnen am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Uhlandstraße) beim FV Tübinger Modell. Das Hinspiel war am zweiten Spieltag mit 1:3 Sätzen verloren gegangen.

    SV Fellbach: Kraft, Javanshad, Ella Rohde, Schlotfeld, Eisele, Kössinger, Nadine Rohde, Günther, Lübke, Wegenast, Reichle, Ahmann, Stückelmaier.

Susanne Degel Fellbacher Zeitung

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