SV Fellbach – VSG Kleinsteinbach 2:3 (25:18, 26:24, 24:26, 7:25, 11:15)
Zum zweiten Mal in Folge mussten die Regionalliga-Volleyballerinnen des SV Fellbach in den Tiebreak und wie in Schwäbisch Gmünd zogen sie dort knapp den Kürzeren. Im Heimspiel gegen die VSG Kleinsteinbach führte das Team von Trainer Alexander Jauer in der Gäuäckerhalle bereits mit 2:0 Sätzen. Am Ende blieb nach 2:06 Stunden aber nur ein Punkt.
Dabei begann der Abend vielversprechend. Im ersten Satz lagen die Fellbacherinnen zunächst mit 11:13 hinten, drehten den Durchgang nach einer Auszeit aber eindrucksvoll und gewannen ihn deutlich mit 25:18. Der zweite Satz war lange ausgeglichen. In der Schlussphase behielten die Gastgeberinnen die Nerven und setzten sich mit 26:24 durch.
Auch im dritten Durchgang sah es lange gut aus: Fellbach führte mit 14:11 und 18:16, doch Kleinsteinbach kam heran und holte sich den Satz in der Verlängerung mit 26:24. Danach riss der Faden. Im vierten Satz lief bei den Fellbacherinnen kaum noch etwas zusammen. Schon beim 0:4 nahm das Trainerteam eine Auszeit, beim 4:10 die zweite. Auch Wechsel brachten keine Wende, der Satz ging mit 7:25 klar an die Gäste.
Im Tiebreak meldete sich der SVF eindrucksvoll zurück. Nach einem 2:4-Rückstand ging Fellbach mit einer 8:6-Führung in den Seitenwechsel und baute diese auf 10:6 aus. Doch dann gelang den Gastgeberinnen kaum noch etwas. Kleinsteinbach holte sieben Punkte in Folge, Fellbach kam nur noch zu einem Zähler und die Gäste beendeten das Spiel mit 15:11.
Als wertvollste Spielerin des SV Fellbach wurde wie schon in Gmünd Paloma Kraft ausgezeichnet. Bei den Gästen erhielt Kapitänin Sophia Sdorra die MVP-Medaille.
Das nächste Heimspiel bestreiten die Fellbacherinnen am Samstag, 21. November, um 20 Uhr gegen den FV Tübinger Modell.
Aufgebot SV Fellbach: Kraft, Stückelmaier, Schlotfeldt, Lettner, Eisele, Kössinger, Bertleff (Libera), Lübke, Machura, Wegenast, Mrkonjic.
Werner Hofmann
